AGB

Diese Geschäftsbedingungen regeln die Rechtsbeziehungen zwischen Oryx-Jagd als Vermittler der Jagd und dem Kunden geschlossenen Vertrag ausschließlich und gelten daneben nur besondere im Jagdvermittlungsvertrag schriftlich vereinbarte Bedingungen. Oryx-Jagd wird ausschließlich als Jagdvermittler für den Kunden tätig. Das bedeutet, dass die vermittelte Jagd von dem gesondert angeführten Veranstalter in eigener Verantwortung durchgeführt wird. Der Kunde beauftragt und bevollmächtigt Oryx-Jagd einen Vertrag mit dem Veranstalter zu vermitteln und abzuschließen.


Der Vermittlungsvertrag kommt mit der Annahme des Anbots durch den Kunden zustande. Vom Zustandekommen des Veranstaltungsvertrags hat Oryx-Jagd den Kunden unverzüglich samt Bekanntgabe aller relevanter Daten zu informieren. Allfällige Änderungs- oder Zusatzwünsche hat der Kunde mit dem Veranstalter vor Ort zu vereinbaren. Eine Haftung für die vom Veranstalter oder einem sonstigen Dritten erbrachten Leistungen besteht nicht. Oryx-Jagd ist ausschließlich für die hinreichende Information über die Bedingungen der Veranstaltung sowie den ordnungsgemäßen Abschluss des Veranstaltervertrags verantwortlich. Insbesondere haftet Oryx-Jagd nicht dafür, dass der Kunde das gebuchte Wild auch tatsächlich erlegt oder erlegen könnte. Er muss sich um diese Gelegenheit nur mit der Sorgfalt eines ordentlichen Geschäftsmanns bemühen. Wird die Jagd aufgrund höherer Gewalt nicht möglich oder beeinträchtigt, wird auf ein besonde-
res Rücktrittsrecht des Kunden und des Veranstalters hingewiesen. Dazu zählen insbesondere Naturkatastrophen oder allgemeine Tierkrankheiten wie Tollwut. Der Veranstalter bleibt aber berechtigt, nach Möglichkeit gleichartige und gleichwertige Jagdreviere anzubieten. Im Übrigen wird auf die Stornobedingungen des Veranstalters verwiesen und der Abschluss einer Reisestornoversicherung empfohlen. Es wird auf die Rücktrittsbedingungen des Reiseveranstalters hingewiesen: Dieser kann schriftlich vor Reisebeginn vom Reisevertrag zurücktreten, wenn die Durchführung der Reise als Folge bei Vertragsabschluss nicht vorhersehbarer außergewöhnlicher Umstände erschwert,gefährdet oder beeinträchtigt wird, z. B. durch Krieg, Streik oder Vorfälle, die in ihren Auswirkungen den vorgenannten Beispielen gleichkommen, innere Unruhen, Epidemien, hoheitliche Anordnungen (z.B. Entzug der Landesrechte, Beschlagnahmung von Unterkünften oder Trans-
portmitteln, Embargos), Naturkatastrophen, erhebliche Witterungseinflüsse, Havarien, Zerstörung von Unterkunftsstätten oder technische Defekte am Transportgerät. Darüber wird das Recht zum Rücktritt vom Vertrag bei Nichterreichen der in dem Prospekt angegebenen Mindestteilnehmerzahl bis zwei Wochen vor Beginn der Jagdreise ausdrücklich vorbehalten.

Ein Rücktritt von der gebuchten Reise durch den Kunden ist jederzeit bis zum Reiseantritt möglich. Dies hat schriftlich zu erfolgen. Im Falle des Rücktritts durch den Kunden wird aber darauf hingewiesen, dass der Reiseveranstalter eine angemessene Entschädigung verlangen kann, die sich nach Maßgabe des Reisepreises unter Abzug des Wertes der ersparten Aufwendungen sowie durch andere Verwertung der Reiseleistungen ergibt. Es ist hierbei zu bedenken, dass Jagden oft lange im Voraus vorbereitet werden müssen und die kurzfristige Beschaffung von Ersatzkunden so gut wie unmöglich ist. Es steht dem Kunden jedoch frei, selbst einen Ersatzkunden (gleiche Reisezeit, gleiches Jagdprogramm) zu benennen, der allerdings den besonderen, im Angebot näher bezeichneten Anforderungen für Jagdreisen genügen muss. Die Höhe der Entschädigung ist von der gewählten Leistung abhängig. Weitere Angaben zur Höhe der Entschädigung im Falle eines Rücktritts von der gebuchten Reise durch den Kunden sind der Auftrags-Bestätigung zu entnehmen. Soweit die jeweilige Auftragsbestätigung keine abweichenden Angaben zur Höhe der Entschädigung im Falle eines Rücktritts von der gebuchten Reise durch den Kunden enthält, wird auf folgende Entschädigungsregelungen zwischen dem Kunden und dem Reiseveranstalter hingewiesen: Die Höhe unserer Entschädigung ist wie folgt pauschaliert: Bei einem Rücktritt durch den Kunden von der gebuchten Reise bis zu 61 Tage vor dem Reiseantritt, werden als pauschale Entschädigung 20% der Gesamtjagdreisekosten gemäß Auftragsbe-
stätigung in Rechnung gestellt. Bei einem Rücktritt von der gebuchten Reise vom 60. bis zum 31. Tag vor dem Reiseantritt, werden als pauschale Entschädigung 50 % der Gesamtjagdreisekosten gemäß Auftragsbestätigung in Rechnung gestellt. Bei einem Rücktritt von der gebuchten Reise vom 30. bis zum 11. Tag vor Reiseantritt, werden 75 % der Gesamt-Jagdreisekosten ge
mäß Auftragsbestätigung in Rechnung gestellt. Bei einem Rücktritt von der gebuchten Reise ab dem 10. Tag vor Reiseantritt, werden 95 % der Gesamtjagdreisekosten gemäß Auftragsbestätigung in Rechnung gestellt. Sofern und soweit eine pauschale Entschädigung geltend gemacht wird, steht es dem Kunden frei nachzuweisen, dass dem Veranstalter durch den Rücktritt kein
Schaden entstanden ist oder der Schaden tatsächlich wesentlich niedriger ist als die vorstehend angegebenen Rücktrittspauschalen. Der Rücktritt von der Reise ist gegenüber dem Reiseveranstalter zu erklären.

Oryx-Jagd bleibt überdies berechtigt im Falle des Rücktritts des Kunden von diesem Kosten für die Anmeldung und Bearbeitung der Reisevermittlung, Kosten für bereits beantrage Visa und/oder Waffeneinfuhrerlaubnisse, Kosten für bereits beantrage Erlaubnisscheine und Abschusslizenzen sowie Kosten für die Absage von Flügen, Leihwagen, Unterkünften, Fähren etc.zu verlangen. Das Entgelt für die Jagdveranstaltung wird vom Veranstalter bekannt gegeben, wobei die Ver-
rechnung über Oryx-Jagd erfolgt. Die Kosten sind vorab angeführt und sind vom Kunden nach jeweiliger Fälligkeit zu bezahlen.
Das Jagdziel ist vom Kunden vorab bekannt zu geben. Er darf in Ungarn nur dann jagen, wenn eine ungarische Jagdkarte mit Haftpflichtversicherung im Revier vorliegt. Für deren Besorgung ist der Kunde zuständig, wobei Oryx-Jagd dazu auf Anfrage behilflich ist. Weiters hat der Kunde einen in seiner Heimat gültigen Jagdschein und einen europäischen Feuerwaffenpass
zu verfügen, in dem die von ihm mitgeführte Waffe eingetragen ist. Nach der Jagd ist vom Kunden ein Jagdprotokoll zu unterschreiben, welches auch die Grundlage der Verrechnung bildet. Es ist dabei eine Toleranz von 15 % des gewünschten Jagdziels ohne Anspruch auf Entgelterhöhung oder Entgeltminderung hinzunehmen. In Ungarn darf nur in Begleitung eines heimischen ungarischen Begleitjägers gejagt werden. Der Kunde hat sich strikt an dessen Anweisungen zu halten und darf nur das von diesem bestimmte und als erlegbar angesprochene Wild zur Strecke jagen. Es wird darauf hingewiesen, dass der Kunde für allfällig von ihm verursachte Schäden direkt haftbar ist. Für Fehler des heimischen Jagdbetreibers haftet der Veranstalter. Der Kunde willigt in die Verarbeitung seiner Daten zum Zweck der Vertragsdurchführung ein. Auf das zwischen Oryx-Jagd und dem Kunden bestehende Vertrags- und gesamte Rechtsverhältnis findet ausschließlich österreichisches Recht Anwendung. Soweit für Klagen im Ausland gegen Oryx-Jagd tatsächlich nicht österreichisches Recht dem Grunde nach angewendet werden sollte, findet dennoch bezüglich der Rechtsfolgen hinsichtlich Art, Umfang und Höhe des An-
spruchs österreichisches Recht Anwendung.

Gerichtsstand für Streitigkeiten und Klagen aus diesem Vertrag ist Wien.